Chicago-Lyrics in Deutsch
Chicago-Lyrics in deutscher Übersetzung
Last Update: 19.10.2002
Chicago V
Chicago V
1972
 

  1: A Hit By Varese
      (Ein Hit von Varese)

  2: All Is Well
      (Alles ist gut)
  3: Now That You've Gone
       (Jetzt da Du gegangen bist)
  4: Dialogue - Part 1
       (Dialog - Teil 1)
  5: Dialogue - Part 2
      (Dialog - Teil 2)
  6: While The City Sleeps
      (Während die Stadt schläft)
  7: Saturday In The Park
      (Samstags im Park)
  8: State Of The Union
      (Zustand der Union)
  9: Goodbye
      (Auf Wiedersehen)
10: Alma Mater
      (Alma Mater [lat.: Schulhymne])
 
 
 
Alle Übersetzungen von "Telly" Lavall, Oktober 2001
 
 

A Hit By Varese
(Ein Hit von Varese)

Robert Lamm

 

Bitte willst Du mir nicht [von] einer Sache singen,
die mich direkt in den Himmel bringt?
Wenn Du es spielst, [dann] zeichne es einfach auf,
[und] sag`[mir], es wird mir helfen es zu schaffen.

Etwas was mich antreibt, mich zurückversetzt,
[und] mir [ein] tolles [Gefühl gibt], willst Du wissen warum?
Ich habe die ganzen verschimmelten Oldies und Goldies so satt,
daß ich am liebsten heulen würde!

Kannst Du frei spielen, oder zu dritt,
oder [bist Du damit] einverstanden, etwas Neues zu versuchen?
Die Leute brauchen Dich,
eine Saat, die zu einem Hit von Varese führen wird!

 
 
 

All Is Well
(Alles ist gut)

Robert Lamm

 

Alles ist wieder gut,
ich denke ich komme wieder in Ordnung,
und ich fühle mich wieder besser.

Dich zu lieben war traurig!
Die Angelegenheiten mit der Zeitplanung, die waren schlimm,
und unser Lachen hörte wieder auf.

Es gab eine Zeit wo ich dachte,
daß ich mich selbst zum Narren machte.
Aber jetzt hab’ ich den Bogen raus,
weil ich frei und locker bin – frei und locker!

Alles ist wieder gut,
ich denke ich komme wieder in Ordnung,
und ich fühle mich wieder besser.

 
 
 

Now That You've Gone
(Jetzt da Du gegangen bist)

James Pankow

 

Blick’ mal tiefer in Dich hinein,
vielleicht siehst Du die Liebe, die ich zurückgelassen habe.
Es waren schnellebige Tage, aber voller Leben,
wir lachten über alles!
Jetzt da Du gegangen bist, steht die Zeit still:
ich mache nichts mehr,
ich bin so alleine, so einsam!

Noch immer kann ich mir
die glücklichen Zeiten ins Gedächtnis zurückrufen.
Lachend, Arm in Arm,
so lebendig!
Ist es schon Jahre her,
oder erst ein Tag,
als Du Dich zu mir umgedreht hast,
und „Auf Wiedersehen“ gesagt hast?

Jetzt da Du weggegangen bist,
ich weiß nicht warum -
mußtest Du lügen, weglaufen?
Wie kann ich weitermachen,
diese Leere!
Ich fühl`mich so einsam,
jeden Tag.

 
 

Dialogue - Part 1
(Dialog - Teil 1)

Robert Lamm

 

Terry :
Bist Du optimistisch
über die Art und Weise wie die Dinge so laufen ?

Peter:
Nein, da hab’ ich überhaupt noch nie drüber nachgedacht!

Terry:
Machst Du Dir nie Gedanken,
wenn Du siehst, was zusammenbricht?

Peter:
Nein, ich versuche auf meine Angelegenheiten zu achten,
und das heißt: keinerlei Arbeit!


Terry:
Wenn die Zeit kommt zu funktionieren
wie ein gefühlvolles, menschliches Wesen,
wird Dir Dein Uni-Abschluß in Kunst helfen,
das zu schaffen?

Peter:
Ich hoffe noch weiter zu studieren,
ein paar Jahre, oder so. Ich hoffe auch,
daß ich eine hohe [sexuelle] „Standhaftigkeit“ beibehalte.

Terry:
Wirst Du versuchen Dinge zu verändern?
Nutze die Fähigkeiten die Du hast,
die Kraft von Millionen neuer Ideen.

Peter:
Was ist das für eine Kraft von der Du sprichst,
und die Erfordernis irgendwelche Sachen zu verändern?
Ich dachte immer, daß alles in Ordnung wäre.

Terry:
Spürst Du nicht die Unterdrückung,
die gerade ringsherum hereinbricht?

Peter:
Nein, das Uni-Gelände hier ist total frei!

Terry:
Macht Dich die Art und Weise nicht sauer,
wie der Krieg dahingeschleppt wird?

Peter:
Tja, ich hoffe der Präsident weiß,
wo er da drinhängt – ich weiß es nicht.

Terry:
Hast Du in der Stadt wo Du lebst,
noch nie das Hungern [der Leute] gesehen,
der ganze unnötige Hunger,
das ganze unnötige Leid?

Peter:
Ich war in letzter Zeit nicht mehr da,
das Land[-leben] ist so schön!
Aber meine Nachbarn scheinen mir nicht hungrig zu sein,
denn sie haben dafür gar keine Zeit.

Terry:
Danke für das Gespräch!
Weißt Du, das hat wirklich mein Gewissen erleichtert!

Ich war aufgewühlt von der Gestalt
der Dinge die [auf uns zu-] kommen werden.

Peter:
Tja, wenn Du meine Anschauung hättest,
dann würden Deine Gefühle erstarren,
und Du würdest immer denken,
daß alles in bester Ordnung ist.

 

Dialogue - Part 2
(Dialog - Teil 2)

Robert Lamm

 

Gruppe:
Wir können machen, daß es passiert.
Wir können die Welt jetzt verändern.
Wir können die Kinder retten.
Wir können es besser machen.
Wir können machen, daß es passiert.
Wir können die Kinder retten.
Wir können machen, daß es passiert

 
 
 

While The City Sleeps
(Während die Stadt schläft)

Robert Lamm

 

Während die Stadt schläft,
intrigieren Menschen,
neue Arten uns zu töten
und uns neue Lügen zu erzählen.

Während die Stadt schläft,
zerbröckelt die Erde,
jeder spricht darüber
und tut überhaupt nichts.

Während die Stadt schläft,
träumen die Menschen
[von] einer aufgeklärten Welt,
jenseits des dunkelsten Zeitalters.

 
 
 

Saturday In The Park
(Samstags im Park)

Robert Lamm

 

Samstags im Park,
ich glaube es war der 4. Juli.
Samstags im Park,
ich glaube es war der 4. Juli.

Leute tanzen, Leute lachen,
ein Mann verkauft Eiscreme
und singt dabei italienische Lieder.

Kannst Du das verstehen?
(Ja, kann ich)
Und ich habe so eine lange Zeit
auf den Samstag gewartet.

Samstags im Park,
man könnte glauben, es wäre der 4. Juli.
Samstags im Park,
man könnte glauben, es wäre der 4. Juli.

Leute unterhalten sich, lächeln richtig,
ein Mann spielt Gitarre,
singt für uns alle.
Willst Du ihm helfen, die Welt zu verändern?

Kannst Du das verstehen?
(Ja, kann ich)
Und ich habe so eine lange Zeit
auf heute gewartet.

Zeitlupen-Reiter stürmen die Farben des Tages,
ein Bronzemann kann immer noch in seiner Art Geschichten erzählen.
Hört zu Kinder: es ist nicht alles verloren,
es ist nicht alles verloren.

Lustige Tage im Park,
jeder Tag ist der 4. Juli.
Lustige Tage im Park,
jeder Tag ist der 4. Juli.
Menschen ergreifen sich, Menschen berühren sich,
ein echtes Fest,
[sie] warten auf uns alle.
Und ich habe so eine lange Zeit
auf den Tag gewartet.

 
 
 

State Of The Union
(Zustand der Union)

Robert Lamm

 

Ich erzählte was über den Zustand der Union,
daß es keinen an der Macht gibt der an mich denkt.
Ich sagte wie wir versuchen sollten es hinzubekommen,
einen Führer zu finden, der sich nicht fürchtet einer zu sein.

Dann kam eine Stimme aus der Dunkelheit,
die sagte: „Zerstört das System,
zerstört es.“

Ich dachte darüber nach, wie total verrückt das war,
und ich versuchte einen Weg zu finden, es ihm so zu sagen.
Aber als ich das machte, benutzte ich ein Wort, das ziemlich übel war,
wie der Polizist mich hören [konnte], weiß ich jetzt noch nicht.

Dann rief eine Stimme aus der Dunkelheit,
die sagte: „Zerstört das System,
zerstört es – macht es platt.“

Ich würde weggerungen zu der einen Seite von dem Saal,
und sie sagten ich würde direkt ins Gefängnis kommen.
Sie erlauben keine grobschlächtige Sprache in ihrer Stadt,
aber sie akzeptierten eine große Anzahl von Bürgen.

Dann rief eine Stimme aus der Dunkelheit,
die sagte: „Zerstört das System,
zerstört es – macht es platt.“

 
 
 

Goodbye
(Auf Wiedersehen)

Robert Lamm

 

Hoch fliegen, den Himmel berühren,
an Orte gehen, die ich nie kannte.
Also, auf Wiedersehen, und Hallo,
vor langer Zeit.

Ich kann die Geschichte sehen,
[sie] steht still,
ein Geheimnis.
Wenn Du mich entschuldigst,
ich bin weg für den Tag.

Es fühlt sich so gut an aufzusteigen,
weil L.A. so langweilig war.
Auf Wiedersehen.

Es muß doch Möglichkeiten geben,
sich irgendwo anders weiterzuentwickeln,
und ich gehe,
auf Wiedersehen.

Die Tage und die Nächte sind so ausgedörrt.
Die ganzen letzten drei Jahre
sind blitzschnell vorbeigezogen.

 
 
 

Alma Mater
(Alma Mater [lat.: Schulhymne])

Terry Kath
 

Zurückblickend auf ein paar kurze Jahre,
als wir unsere Pläne machten und Karten spielten,
so wie sie gerade fielen.

Klammernd an unsere Zuversicht,
standen wir an der Schwelle unserer Ziele,
die wir kannten, Liebes.

Und obwohl wir unsere Auseinandersetzungen,
unsere aufbrausenden Nächte hatten,
dies konnte unsere Träume nicht wegnehmen.
All`unsere Bedürfnisse und unsere Wünsche,
zusammengezogen in unseren Herzen,
die fühlten wir von Anfang an.

Das ist alles erst vor kurzem passiert,
jetzt leben wir in dem Traum,
den wir vor garnicht so langer Zeit hatten.

Alles läuft bestens,
und gerade jetzt müssen wir uns erinnern:
wir müssen uns völlig neue Ziele stecken,
wir dürfen nicht die Kontrolle verlieren,
über die Möglichkeit der Einsicht,
daß wir es jeden sehen lassen,
daß wir einfach dazu bestimmt sind.

 
 
Alle Übersetzungen von "Telly" Lavall, Oktober 2001
 
 
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